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kfd-Sitzung

26. Januar 2008
Fotos und Text: Marco Blömer

Fast pünktlich um 19:11 Uhr und gefühlt nach der Vorabendmesse zogen die 9 lustigen Elf in den restlos ausverkauften Pfarrsaal in Rheinkassel zur diesjährigen kfd-Sitzung ein. Die Sitzungspräsidentin Monika Odenthal und ihre acht Kulturkamellen freuten sich über das volle und gefüllte Haus und begrüßte die meist mehr und wenige weniger kostümierten Jecken im Saal.
Los ging es mit dem Kinderdreigestirn der Rheindörfer, die vor dem Matrazenhorschdienst diese Veranstaltung mit ihrem Geleit, den Hoppemötzjern vum Dürp und der Dorfgemeinschaft, besuchten.
Wie im richtigen Leben, außer dass auf einem Kölner Amt alle Hochdeutsch zu sprechen versuchen, parodierten Max und Silke im kölschen Zwiegespräch eine Situation auf dem Wohnungsamt.
Etwas zu klein war die Bühne für die Tanzgruppe der Närrischen Grielächer aus Worringen, die sich aufteilen mußten und ihren Tanz halt zweimal aufführten, damit jede von ihnen mal ran durfte (kölsche Lösung!).
Als Strohwitwer, der perfekt die täglichen Herausforderungen des Haushalts erledigte und stolz seiner Frau am Telefon davon berichtet, gab sich Hildegard Soerries.
Die Singenden Messdiener gaben kölsches Liedgut unter der Leitung von Herrn Bertelsmann hervorragend wieder.
Kappes und Co oder besser gesagt Bernd und Gereon Wirtz hatten als Vater und Sohn eine Rede vorbereitet, die nicht besser hätte sein können. Während der Junior mit den Wievern im Saal flirtete, putzte Vater dieselben herunter. Nur das mit der Tonne kam einem irgendwie bekannt vor.
Nach der Pause erklang altes kölsches Liedgut vom Duo Kohnen, verpackt in einer Geschichte eines Köln-Besuchs.
Welche Auswirkungen in der Kirche die Einnahme von Bohnensuppe unmittelbar vor einem Gottesdienst haben kann, erklärte Christel Dreschers sehr anschaulich.
So viel nackte Haut gab es wohl noch nie auf einer kfd-Sitzung: Das Männerballett Tabor-Dancers aus Heimersdorf ließ so manches Frauenherz höher schlagen.
Eine feste Nummer im jeden Jahr ist der Auftritt von Magdalene Wüllner als Schnapsnas, die ihren Alltag und das Leben im Dorf auf´s - Achtung: Wortwitz! - Korn nimmt.
Eine dorfeigene Frauentanzgruppe ohne Namen hatte einen Tanz als röhsige Putzfrauen einstudiert. In der Zugabe durfte Pastor Weißkopf bei diesem Tanz mitmachen, der diese komplizierte Choreographie fast perfekt mittanzte.
Die Mühen der Vorbereitung haben sich gelohnt, die kfd und ihre Helfer hat wieder mal eine tolle Sitzung auf die Beine gestellt.

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